Klangspuren 3 - 1995/1996

Gesprächskonzert der Münchener Biennale in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper und der Münchner Volkshochschule mit dem Komponisten Nikolai Korndorf


Kurzinformationen:

Musik: Nikolai Korndorf
Moderation: Siegfried Mauser

Zur Besetzung

Veranstaltungsort:

Uraufführung:

Gasteig/Carl-Orff-Saal


In den Kalender
Klangspuren 3 - 1995/1996

Klangspuren 3 - 1995/1996

Gesprächskonzert der Münchener Biennale in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper und der Münchner Volkshochschule mit dem Komponisten Nikolai Korndorf

Michail Glinka
Trio pathétique
für Violoncello, Klarinette und Klavier

Igor Strawinsky
Suite aus "Die Geschichte vom Soldaten"
für Violine, Klarinette und Klavier

Alfred Schnittke
Serenade
für Violine, Kontrabaß, Klarinette, Klavier und Schlagzeug

Nikolai Korndorf
Get out!!!
für Violine, Violoncello, Kontrabaß, Saxophon, Klavier und Vibraphon
Uraufführung

Komponist

Nikolai Korndorf

Bild des Komponisten: Nikolai Korndorf

Nikolai Korndorf

Korndorf studierte ab 1965 zunächst bei Sergei Balassanjan am Moskauer Konservatorium, was er im Jahre 1970 abschloss. In dieser Zeit entstand die Einaktoper Ein Märchen über … nach Semjon Kirsanow. 1973 beendete Korndorf ein postgraduales Studium mit der Oper Das Gelage während der Pest nach Alexander Puschkin. Er studierte Dirigieren bei Leo Ginsburg von 1967 bis 1979 und unterrichtete selbst Dirigieren und Orchestration am Konservatorium von 1972 bis 1991 am Moskauer Konservatorium. 1973 wurde er in die Union sowjetischer Komponisten aufgenommen. Von 1978 bis 1983 war er Vorsitzender der Künstlervereinigung junger Moskauer Komponisten. Als Beginn des ernsthaften kompositorischen Schaffens zählt die Erste Symphonie (1975). Er schuf Filmmusik für diverse sowjetische Filme “10 Schwarze”, 1987; “Champagnerperlen”, 1988 und “Seewolf”, 1990. Zu Beginn des Jahres 1990 wurde er Mitgründer und Vizepräsident der neuen Assoziation zeitgenössischer Musik (ACM). Im gleichen Jahr erhielt er den Musikpreis der Stadt Duisburg. Am 16. Mai 1991 wanderte er nach Kanada aus. Ab dieser Zeit experimentierte er mit elektroakustischen Medien und war Associate Composer des Canadian Music Centre und Mitglied der Canadian League of Composers. Er unterrichtete bis zu seinem Lebensende Komposition an der University of British Columbia. Nach 1997 reiste er mehrmals nach Russland und nahm dort an Festivals teil. Er starb 54-jährig in Vancouver.

Informationen

Besetzung & Credits

Besetzung


Moderation: Siegfried Mauser
Luis Michal, Violine
Rupert Buchner, Violoncello
Alfred Nickel, Kontrabaß
Hartmut Graf, Klarinette
Stephan Schneider, Saxophon
Gerd Quellmelz, Vibraphon
Siegfried Mauser, Klavier

Auftragswerk der Freunde des Nationaltheaters und der Münchener Biennale

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