Klangspuren 3 - 1998/1999

Gesprächskonzert der Münchener Biennale in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper und der Münchner Volkshochschule mit dem Komponisten Markus Schmitt


Kurzinformationen:

Musik: Markus Schmitt
Moderation: Peter Ruzicka

Zur Besetzung

Veranstaltungsort:

Uraufführung:

Gasteig/Carl-Orff-Saal


In den Kalender
Klangspuren 3 - 1998/1999

Klangspuren 3 - 1998/1999

Gesprächskonzert der Münchener Biennale in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsoper und der Münchner Volkshochschule mit dem Komponisten Markus Schmitt

Robert Schumann (1810-1856)
Andante und Variationen B-Dur op. 46
für zwei Klaviere, zwei Violoncelli und Horn

Claude Debussys (1862-1918)
En blanc et noir für zwei Klaviere
Avec emportement
Lent. Sombre
Scherzando

Alfred Schnittke (1934-1998)
Hymnus II
für Violoncello und Kontrabaß

Wilhelm Killmayer (*1927)
Drei Romanzen für Violoncello und Klavier
Choral
Im Schumann-Ton
Capriccio. Molto Vivace

Markus Schmitt (1965)
Quintett für zwei Klaviere, zwei Violoncelli und Horn
Uraufführung

Komponist

Markus Schmitt

Markus Schmitt

Markus Schmitt (* 1965 in München) ist ein deutscher Komponist. Markus Schmitt lernte zuerst Horn und Klavier. Vor Aufnahme eines regulären Studiums war er bereits Jungstudent an der Musikhochschule München. Nach dem Abitur begann er dort ein Kompositionsstudium bei Wilhelm Killmayer. Seine Studien beendete er bei Killmayer und Hans-Jürgen von Bose in der künstlerischen Meisterklasse. Nach Abschluss seiner Studien leitete er von 1993 bis 1995 die Komponistenschule für Amateure der Münchener Biennale und der Münchner Volkshochschule auf Einladung von Hans Werner Henze, dem damaligen künstlerischen Leiter der Münchener Biennale. 1996 wirkte er an der Gemeinschaftskomposition Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern nach Johann Wolfgang von Goethe und Peter Hacks im Auftrag der Kammeroper Schloss Rheinsberg mit. Im gleichen Jahr wurde er zur Gaudeamus Music Week in Amsterdam mit dem Orchesterstück „escalade“ eingeladen, welches die "first honourable mention“ der damaligen Jury erhielt. 1997 war er Stipendiat der Villa Massimo, ein Jahr später des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg. Ebenfalls 1998 wurde er erneut nach Amsterdam zur Gaudeamus Music Week eingeladen. 2001 führten die Bayerische Staatsoper und das Opernhaus Zürich innerhalb des von beiden Häusern durchgeführten Kompositionswettbewerbs teatro minimo seine Oper AIAIA zum ersten Mal auf. Das Sinfonieorchester Katowice führte 2006 "Engelsburg" auf. Das Theater Osnabrück und das Staatstheater Kassel zeigten in der Saison 2007/2008 seine Taschenoper "Im Korb". 2010 war er Stipendiat des Deutschen Studienzentrum in Venedig. Bereits während seiner Studienzeiten gründete er zusammen mit Moritz Eggert und Sandeep Bhagwati 1991 das A•DEvantgarde-Festival für junge Komponisten in München. 2009 war nach langjähriger Tätigkeit als Kuratoriumsmitglied und Projektkurator auch künstlerischer Leiter des A•DEvantgarde-Festivals zusammen mit seinem Gründungskollegen Moritz Eggert. Nach Lehraufträgen seit 2003 an der ehemaligen Musikhochschule Nürnberg-Augsburg ist er derzeit Dozent für Musiktheorie, Komposition und Gehörbildung am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg. Markus Schmitt lebt in München.

Informationen

Besetzung & Credits

Besetzung


Moderation: Peter Ruzicka
Beteiligte: Siegfried Machata, Horn
Udo Hendrichs, Violoncello
Oliver Göske, Violoncello
Alexander Rilling, Kontrabaß
Moritz Eggert, Klavier
Siegfried Mause, Klavier
Kompositionsauftrag: Kompositionsauftrag der Freunde des Nationaltheaters und der Münchener Biennale