Klangspuren 3 - 2001/2002

Gesprächskonzert mit dem Komponisten Steffen Schleiermacher


Kurzinformationen:

Musik: Steffen Schleiermacher
Moderation: Siegfried Mauser

Zur Besetzung

Veranstaltungsort:

Uraufführung:

Gasteig/Carl-Orff-Saal


In den Kalender
Klangspuren 3 - 2001/2002

Klangspuren 3 - 2001/2002

Gesprächskonzert mit dem Komponisten Steffen Schleiermacher

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) / Anton Webern (1883 – 1945)
Ricercare aus dem Musikalischen Opfer (1747/ 1935)
arr: Steffen Schleiermacher (1998)
für Flöte, Klarinette, Streichquartett und Klavier  

Iannis Xenakis (1922 - 2001)                        
Dmaathen (1976)
für Oboe und Schlagzeug  

Morton Feldman (1926 - 1987)                                 
Duration IV (1961)
für Violine, Violoncello und Vibraphon  

Steffen Schleiermacher (*1960)                    
Gnaden Los (1999)
für Klavier und Schlagzeug  

Carlo Gesualdo di Venosa (um 1560 – 1613)          
Mercé grido piangendo (1610)
arr: Steffen Schleiermacher (2001)
für Flöte, Oboe, Klarinette, Streichquartett, Klavier
Uraufführung  

Steffen Schleiermacher                     
Fünf Kulissenwechsel
für Flöte, Oboe, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Schlagzeug Uraufführung

Komponist

Steffen Schleiermacher

Steffen Schleiermacher

Steffen Schleiermacher, Pianist, Komponist, Festival- und Konzertorganisator, geboren 1960 in Halle, von 1980 bis 1985 Studium an der Musikhochschule ”Felix Mendelssohn-Bartholdy” Leipzig in den Fächern Klavier (Gerhard Erber), Komposition (Siegfried Thiele, Friedrich Schenker) und Dirigieren (Günter Blumigen). 1986/87 Meisterschüler Komposition an der Akademie der Künste Berlin bei Friedrich Goldmann, 1989/90 Zusatzstudium Klavier an der Musikhochschule Köln bei Aloys Kontarsky.

Seit 1988 Leitung der Konzertreihe „musica nova“ am Gewandhaus zu Leipzig,1989 Gründung des Ensemble Avantgarde, 1993 bis 2000 Leitung des Januarfestivals am Museum der bildenden Künste Leipzig, 2000 bis 2010 Leitung des Festivals „KlangRausch“ beim Mitteldeutschen Rundfunk.

Ab 1989 Konzert- und Vortragsreisen in viele Länder Europas, Amerikas und des Fernen Ostens, Konzerte u.a. mit dem Gewandhausorchester, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre de la Suisse Romande und weiteren Orchestern u.a. unter Wladimir Ashkenasy, Ingo Metzmacher, Fabio Luisi und Wladimir Jurowski. Rund 60 CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels (Hat Art, Wergo, MDG), darunter die Ersteinspielung des gesamten Klavierwerks von John Cage.

Zahlreiche Auftragswerke, in jüngerer Zeit u.a. für die Oper Bonn („Kokain“ 2004), das Gewandhausorchester („Gegen Bild“ 2006, „Das Leuchten der singenden Kristalle“ 2009), das Kirchenmusikfestival Oslo („Four Pieces to interpolate the Bach-Mass“ 2008), das WDR Sinfonieorchster („Die Beschwörung der trunkenen Oase“ 2009), musikFabrik („Das Tosen des staunenden Echos“ 2009) und RIAS Kammerchor („Ataraxia“ 2009).
Derzeit Arbeit an Kompositionen für das Gewandhausorchester, die Akademie für Alte Musik Berlin, das Orchestre Français des Jeunes, das Konzerthausorchester Berlin und das Festival „pélegrinage“ Weimar.

1985 Preis beim Gaudeamus-Wettbewerb, 1986 Eisler Preis, 1986 Kranichsteiner Musikpreis, 1991 Preis der Christoph und Stephan Kaske Stiftung München, 1992 Stipendium für die Deutsche Akademie Villa Massimo Rom, 1997 Stipendium der Japan Foundation, 1999 Stipendium der Cité des Arts Paris, 2010 Chevalier des arts et lettres.

Informationen

Besetzung & Credits

Besetzung


Moderation: Siegfried Mauser
Beteiligte: Ensemble TrioLog:
Burkhard Jäckle, Flöte
Stefan Schilli, Oboe
Peter Sheppard Skaerved, Violine I
Yves Savary, Violoncello
Jan Philip Schulze, Klavier
Stefan Blum, Schlagzeug  
und
Stefan Schneider, Klarinette
Barbara Burgdorf, Violine II
Kelvin Hawthorne, Viola  
Siegfried Mauser, Klavier und Moderation

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