Klangspuren plus 2009 / 3

Gesprächskonzert der Münchener Biennale mit dem Komponisten Oliver Schneller


Kurzinformationen:

Musik: Oliver Schneller
Moderation: Peter Ruzicka

Zur Besetzung

Veranstaltungsort:

Uraufführung:

Gasteig/Black Box


In den Kalender
Klangspuren plus 2009 / 3

Klangspuren plus 2009 / 3

Gesprächskonzert der Münchener Biennale mit dem Komponisten Oliver Schneller

Oliver Schneller (* 1966)
Trio (1998)
für Akkordeon, Violoncello und Klavier  

Giacinto Scelsi (1905-1988)
Ygghur III (1965)
für Violoncello solo    

Jonathan Harvey (* 1939)                 
Nataraja (1983)
für Flöte und Klavier   

Arne Nordheim (* 1931)
Flashing (1986)
für Akkordeon   

Johannes Brahms (1833-1897)
Intermezzo op. 119, Nr. 1 (1896)
für Klavier  

György Ligeti (1923-2006)    
Arc en ciel, Etude Nr. 5 (1985)
für Klavier   

Iannis Xenakis (1922-2001)                          
Orient-Occident (1960)
elektroakustische Komposition (2 Kanal)  

Oliver Schneller                     
Neues Werk (2009)
für Klavier, Flöte, Akkordeon, Violoncello und Elektronik
Uraufführung - Auftragswerk der Landeshauptstadt  München

Komponist

Oliver Schneller

Bild des Komponisten: Oliver Schneller

Oliver Schneller

Oliver Schneller wurde 1966 in Köln geboren und wuchs im Sudan, Belgien und den Philippinen auf. Er studierte Musikwissenschaft in Bonn und anschliessend Komposition am New England Conservatory in Boston bei Lee Hyla und an der Columbia University in New York bei Tristan Murail. Ende der neunziger Jahre leitete er das Electronic Music Studio an der City University of New York. Als Assistent von Murail unterrichtete er an der Columbia University Komposition, Computermusik und Psychoakustik. Von 2002-04 war er compositeur en recherche am Pariser IRCAM/ Centre Pompidou. Ein Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit liegt auf der Erkundung des Verhältnisses von Instrumentalklang und architektonischem Raum, insbesondere in der Verbindung von Instrumenten und Elektroakustik. Schnellers Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Festivals in Europa, USA und Asien u.a. vom Ensemble Intercontemporain, musikFabrik, Ictus, Ensemble recherche, Court-Circuit, SWR Radiosinfonieorchester, Speculum musicae und Ensemble Mosaik sowie im Rahmen der „Frankfurt 2000“-Reihe des Ensemble modern aufgeführt. Aufträge und Uraufführungen u.a. bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, Wien Modern, Maerzmusik Berlin, IFNM Darmstadt, Tanglewood, Ultraschall Berlin, Musica Strasbourg, Agora Paris, Musicacustica Beijing, ICMC Singapur und Takefu, Japan. Als Saxophonist arbeitete er mit u.a. Tan Dun, der George Russell Bigband und dem Gustav Mahler Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Seiji Ozawa zusammen. Schneller erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter ein Stipendium der Deutschen Akademie Rom, Villa Massimo, den Paul Fromm Award der Harvard University, das Benjamin Britten Fellowship Tanglewood, und Stipendien des Experimentalstudios des SWR, des ZKM und der Columbia University. In Berlin unterrichtet er das Seminar «Psychoakustik und Akustik für Komponisten» an der Universität der Künste (UdK) und kuratierte 2004 das Festival TRACING MIGRATIONS mit zeitgenössischer Musik von jungen arabischen Komponisten in Zusammenarbeit mit IMC/ UNESCO. 2005 war er Projektkurator für die Veranstaltung «Der musikalische Moment» mit Helmut Lachenmann und Toshio Hosokawa am Haus der Kulturen der Welt. Seit Januar 2009 ist er künstlerischer Leiter des Berliner Ensembles unitedberlin. Ab Oktober 2009 unterrichtet Schneller Komposition an der Musikhochschule Stuttgart.

Informationen

Besetzung & Credits

Besetzung


Moderation: Peter Ruzicka
Beteiligte: Sachiko Hara, Klavier
Bettina Junge, Flöte
Konstantin Ischenko, Akkordeon
Mathis Mayr, Violoncello
Auftragswerk: Auftragswerk der Landeshauptstadt München