Komponist

George Benjamin

George Benjamin

studierte 1976–78 in Paris bei Olivier Messiaen und Yvonne Loriod, 1978–82 bei Alexander Goehr in Cambridge. Ab 1984 arbeitete er auf Einladung von Pierre Boulez am IRCAM in Paris. Der Uraufführungserfolg seines Orchesterwerks Ringed by the Flat Horizon begründete 1980 seine Komponistenkarriere. Zum zehnjährigen Bestehen des IRCAM schrieb er 1987 Antara, für die Salzburger Festspiele 1995 Three Inventions for Orchestra. Palimpsests I und II wurden 2002 vom Londoner Symphony Orchestra unter Pierre Boulez erstmals aufgeführt. Sein erstes Musiktheater Into the Hill feierte 2006 beim Pariser Festival d’Automne Premiere. Regelmäßige Aufführungen seiner Werke fanden in den letzten Jahren in Brüssel, Tokio, Berlin, Strasbourg, Madrid und Cleveland statt. Als Dirigent leitete George Benjamin u.a. die London Sinfonietta, das Ensemble Modern, das Cleveland Orchestra, das Koninklijk Concertgebouworkest, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin und die Berliner Philharmoniker. Er dirigierte Uraufführungen u.a. von Wolfgang Rihm, Unsuk Chin, Gerard Grisey und György Ligeti. Als Professor für Komposition lehrt er am King’s College London, zu seinen Schülern zählen Luke Bedford und Dai Fujikura.

George Benjamin ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München. Zu seinem 50. Geburtstag wurde er zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) ernannt. 

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