Komponist

Jens Joneleit

Jens Joneleit

Jens Gerd Joneleit (* 17. September 1968 in Offenbach am Main) ist ein deutscher Komponist.

Joneleit wuchs in Nieder-Roden bei Offenbach auf. Im örtlichen Musikverein erlernte er das Schlagzeugspiel. Nach Abitur und Zivildienst spielte Joneleit zunächst Schlagzeug in regionalen Rock- und Jazzgruppen. 1990 übersiedelte er in die USA. Dort studierte er in Vermillion (South Dakota) und Madison (Wisconsin) bei Stephen Yarbrough (* 1946), Robert Marek (1915–1995), Lewis Hamvas und Joel Naumann (Schüler von Stefan Wolpe). Seit 1997 arbeitet Joneleit als freischaffender Komponist. Sein besonderes Interesse gilt größeren Formaten wie Musiktheater und Orchesterwerken, aber auch Kammermusik, Film und Hörspiel. 2002 erschien seine erste Portrait-CD mit Kammermusik. 2006 erhielt er den Komponisten-Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung, im gleichen Jahr wurde sein Stück Le tout, le rien in die Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats aufgenommen. Michael Herrschel über Joneleit: „Die musikalischen Wurzeln von Jens Joneleit kann man im Free Jazz, der ihn früh faszinierte, ebenso suchen wie im unbefangenen Ernst, mit dem er das alteuropäische Erbe in all seinen Gegensätzen und Widersprüchen zu studieren begann.“ Jens Joneleit lebt in Berlin. Im Jahr 2010 wurde er mit dem Kulturpreis seiner Heimatstadt Rodgau für das Jahr 2009 ausgezeichnet. Am 3. Oktober 2010 wurde seine Oper Metanoia. Über das Denken hinaus zur Eröffnung der Ausweichbühne der Berliner Staatsoper Unter den Linden unter der Leitung von Daniel Barenboim uraufgeführt.

Klangspuren plus 2006 / 1

Gesprächskonzert der Münchener Biennale mit dem Komponisten Jens Joneleit

Piero - Ende der Nacht

Hörstück für ein Theater der wandernden Gedanken und Klänge

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