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Kopernikus

opéra-rituel de mort


Brief informations:

Music: Claude Vivier
Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi
Inszenierung: Waltraud Lehner
Bühne: Ulrich Frommhold
Kostüme: Katherina Kopp
Licht: Johannes Horras

Complete cast

Venue:

Vorstellungen:
Reaktorhalle
Reaktorhalle
Reaktorhalle


Kopernikus

Kopernikus

opéra-rituel de mort
Oper in zwei Akten (1979)

Um die Feuergöttin Agni kreisen in Claude Viviers Oper Kopernikus weitere Mythen- und Sagengestalten wie derZauberer Merlin, Mozarts Königin der Nacht, Tristan und Isolde, eine Hexe, ein alter Mönch oder ein blinder Prophet. Das Libretto,das der franko-kanadische Komponist selbst schrieb, eröffnet in teils französischem Text und einer frei erfundenen Kunstsprache eine Welt zwischen Realität und Imagination und exponiert zwischen Klang und (Un-)Sinn, zwischen Text- und Klangstrukturen die Rätselhaftigkeit der Welt: „Die Menschheit wird endlich ihren Platz wiederfinden, sie wird aufhören, um sich selbst zu kreisen, und sie wird die Unendlichkeit spüren, die sie umgibt." (Claude Vivier)

Composer

Claude Vivier

Bild des Composers: Claude Vivier

Claude Vivier

wurde 1948 in Montréal (Kanada) geboren. Mit zwei Jahren wurde er von der Familie Vivier adoptiert, seine Eltern blieben ihm unbekannt. Als Zwölfjähriger wurde er in ein Internat der Maristenbrüder aufgenommen, dort entdeckte er „in einem offenbarungsartigen Augenblick beim Singen der Mitternachtsmesse die Musik für sich“ (Bob Gilmore). Dem 18-Jährigen wurde nahegelegt, das Priesterseminar zu verlassen, weil sein Temperament für den Beruf eines Geistlichen zu reizbar sei. Er studierte Musik zunächst in Montréal (Komposition bei Gilles Tremblay), ab 1971 in Utrecht bei Gottfried Michael König und in Köln bei Hans Ulrich Humpert und Karlheinz Stockhausen. 1974 kehrte er nach Montréal zurück und fand mit seinen Werken zunehmend Resonanz. Im Herbst 1976 trat er eine längere Asienreise mit Stationen in Japan, Bali und Thailand an. 1979/80 lernte er bei einem Europaaufenthalt die „Musique spectrale“ kennen. Im Sommer 1982 ging er mit einem Kompositionsauftrag des Canadian Council nach Paris. Dort wurde er am 7. März 1983 von einem Stricher in seiner Wohnung erstochen.

Foto: © J.A. Billard

Informations

Cast & credits

Cast


Komposition und Libretto: Claude Vivier (1948 - 1983)
Musikalische Leitung: Konstantia Gourzi
Inszenierung: Waltraud Lehner
Bühne: Ulrich Frommhold
Kostüme: Katherina Kopp
Licht: Johannes Horras
Dramaturgie: Farina Grieb, Esteban Muñoz
Danae Kontora, soprano colorature
Andromahi Raptis, soprano
Luise Höcker, mezzo-soprano
Florence Losseau, alto
Jens Müller, baryton Martin (Gast er Hochschule für Musik und Theater München)
Manuel Adt, baryton
Alexander Kiechle, basse

Anarchische Käfer
Matthias Bein, Mirjam Künstner, Felicitas Weiß, Sara Zarrabi
Läufer
Sara Zarrabi, Susan Zarrabi
Heiliger Sebastian
Umberto Lodovici

ensemble oktopus für musik der moderne der Hochschule für Musik und Theater München
Spieldauer: 70 Minuten
Sprache: In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungsrechte: Boosey & Hawkes Bote & Bock GmbH, Berlin
Produktion der Hochschule für Musik und Theater München in
Zusammenarbeit mit der Bayerischen Theaterakademie August
Everding und der Münchener Biennale

Hoschschule für Musik und Theater München Bayerische Theaterakademie August Everding

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    © Adrienne Meister
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