English version not available.

Von der Musik zum Theater - vom Theater zur Musik

Symposium und Diskussionsforum


Brief informations:

Konzeption: Heike Lies
Mit: Carola Bauckholt, Lotte de Beer, Cornel Franz, Herbert Fritsch, Detlev Glanert, Ruedi Häusermann, Arnulf Herrmann, Manuela Kerer, Waltraud Lehner, Heike Lies, Samy Moussa, Rainer Pöllmann, Wolfgang Rathert und Peter Ruzicka

Complete cast

Venue:

Vorstellungen:
Gasteig/Black Box
Gasteig/Black Box


Von der Musik zum Theater - vom Theater zur Musik

Von der Musik zum Theater - vom Theater zur Musik

Symposium und Diskussionsforum

FREITAG 9. MAI, 11-17 UHR

Eröffnung
11:00 Uhr Peter Ruzicka

Vom Hören zum Sehen - Komponieren für die Bühne

11:30 Uhr Detlev Glanert im Gespräch mit Heike Lies:
Kompositionsaufträge der Münchener Biennale 1988 und heute - hat sich etwas verändert im Verhältnis Musik und Bühne und wenn ja, was?

12:00 Uhr Carola Bauckholdt:
Theater der Geräusche

12:30 Uhr Samy Moussa:
Hören, sehen und erfassen - Zeitgenössische Oper und Verständlichkeit

13:00-14:00 Uhr Diskussionsrunde
Moderation: Wolfgang Rathert

14:00 Uhr Pause

Vom Sehen zum Hören - Regie für zeitgenössisches Musiktheater

15:00 Uhr Waltraud Lehner:
Musiktheater von lebenden, toten und untoten Komponisten - eine Spurensuche

15:30 Uhr Herbert Fritsch:
Ohne Titel

16:00 Uhr Arnulf Herrmann:
Die Szene als Teil der Komposition

16:30-17:00 Uhr Diskussionsrunde
Moderation: Heike Lies

 

SAMSTAG 10. MAI, 11:00 - 14:00 Uhr

Zwischen Hören und Sehen - Musik und Performance

11:00 Uhr Ruedi Häusermann im Gespräch mit Cornel Franz:
Die Beziehung zwischen Musik und theatraler Aktion

11:30 Uhr Lotte de Beer:
Die Unterschiede beim Inszenieren klassischer Opern und beim Inszenieren von Uraufführungen

12:00 Uhr Manuela Kerer:
Draußen? Drinnen?
Wenn das Foyer zur Bühne wird

12:30 Uhr Pause

13:00 - 14:00 Diskussionsrunde
Moderation: Rainer Pöllmann

 

 

Informations

Cast & credits

Cast

Konzeption: Heike Lies
Mit: Carola Bauckholt, Lotte de Beer, Cornel Franz, Herbert Fritsch, Detlev Glanert, Ruedi Häusermann, Arnulf Herrmann, Manuela Kerer, Waltraud Lehner, Heike Lies, Samy Moussa, Rainer Pöllmann, Wolfgang Rathert und Peter Ruzicka
Veranstaltet von der Münchener Biennale und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München.
Carola Bauckholt: wurde 1959 in Krefeld geboren. Nach mehrjähriger Mitarbeit im Krefelder Theater am Marienplatz (TAM) studierte sie 1978 bis 1984 in Köln bei Mauricio Kagel. 1985 gründete sie mit Caspar Johannes Walter den Thürmchen Verlag, 1991 das Thürmchen Ensemble. 2008 erhielt sie den „Stern der Woche“ der Abendzeitung München für hellhörig bei der 11. Münchener Biennale. 2010 wurde ihr in der Kategorie Experimentelle Musik der Deutsche Musikautorenpreis der GEMA verliehen. Mit ihrem Musiktheaterstück hellhörig war sie 2011 in Rheinsberg, Warschau, Santiago de Chile und Buenos Aires zu Gast. 2013 wurde sie zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin gewählt. Ein zentrales Moment der Werke von Carola Bauckholt ist das Nachdenken über das Phänomen der Wahrnehmung und des Verstehens.
Herbert Fritsch: geboren 1951 in Augsburg, spielte nach seiner Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule an großen Bühnen im In- und Ausland. Anfang der 1990er Jahre bis 2007 war er an der Berliner Volksbühne tätig. Seit 2000 münden seine Bestrebun- gen im intermedialen Kunstprojekt hamlet_X. Fritsch ist dabei Schau- spieler, Film- und Theaterregisseur, Autor, Performer, Fotograf und Zeichner. Seit seinem Abschied von der Volksbühne führt er an deutschsprachigen Bühnen Regie, u.a. in Halle, Oberhausen, Schwerin, Leipzig, Berlin (Volksbühne), Bremen, Hamburg (Thalia-Theater), Köln, Schauspiel und Oper Zürich und am Residenztheater München. Er wurde mehrfach zum Berliner Theatertreffen eingeladen, aktuell mit Ohne Titel Nr. 1 // Eine Oper von Herbert Fritsch
Arnulf Hermann: geboren in Heidel- berg. Klavierstudium in München, Kom- positions- und Musiktheoriestudium in Dresden, Paris und Berlin. 1999/2000 Teil- nahme am Kurs Komposition und neue Technologien des Pariser IRCAM. Herrmann verbindet eine enge Zusam- menarbeit mit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik. Seine Oper Wasser wurde 2012 bei der Münchener Biennale uraufgeführt. Für seine Musik erhielt Herrmann Preise und Auszeichnungen wie z.B. das Romstipendium für die Villa Massimo (2008) und den Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2010). Arnulf Herrmann unterrichtet Komposition an der HfM „Hanns Eisler“ in Berlin. 
Ruedi Häusermann: Komponist, Autor und Regisseur, wurde 1948 im schweizerischen Lenzburg geboren. Er studierte Ökonomie und Musik. Früh wandte er sich dem Jazz und der freien Improvisation zu. An Theatern wie dem Neumarkt Theater und Schauspielhaus Zürich, der Volksbühne Berlin, dem Theater Basel, Burgtheater Wien, Staatstheater Hannover, den Staatsopern in München und Stuttgart realisierte er sein Konzept des „optisierten Konzerts“. Kern sind seine eigenen Kompositionen, in denen er vertraute Klänge in ihren Randbereichen durchleuchtet, und die er in einen optischen Kontext stellt. U.a. erhielt er den Bayerischen Theaterpreis (1999) und den Zürcher Kunstpreis (2011). 
Cornel Franz: studierte Germanistik, Theater- und Musikwissenschaft in München. Nach Engagements als Inspizient und Regieassistent in Bayreuth, Dortmund und an der Staatsoper Hamburg begann er seine Karriere als freier Regisseur, die ihn von Ulm, Bremen, Mannheim bis nach Wien, Paris und Los Angeles führte. Parallel dazu arbeitete er an der Bayerischen Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin. Von 1989 bis 2013 leitete er den Studiengang Regie der Hochschule für Musik und Theater/Bayerische Theaterakademie. Von 1993 bis 2006 war er wieder an der Bayerischen Staatsoper tätig, zunächst als künstlerischer Leiter der Experimentierbühne „Labor“, ab 1998 bis 2006 als Programmmacher der Reihe FESTSPIEL+.Heute sind seine Erfahrungen mit der Entwicklung und Durchführung interdisziplinärer Veranstaltungskonzepte überregional gefragt. 
Wolfgang Rathert: wurde 1960 in Minden/Westfalen geboren. Nach Kirchenmusiker-Examen Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Neueren Geschich- te an der Freien Universität Berlin; Promotion über das Werk von Charles Ives. Ausbildung zum Wissenschaftli- chen Bibliothekar, 1991-2002 Leiter der Musik- und Theaterbibliothek der Universität der Künste Berlin. 1999 Habilitation an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit WS 2002/03 Professor für Historische Musikwissenschaft an der LMU München mit Schwerpunkt 20. Jahrhundert und Musik der Gegenwart. Mit- glied des Stiftungsrats der Géza Anda-Stiftung Zürich und der Paul Sacher-Stiftung Basel. 
Heike Lies: besuchte bereits während ihrer Schulzeit die Internationalen Ferienkurse und Frühjahrstagungen des Institutes für Neue Musik und Musikerziehung in Darmstadt. Ihr Studium der Musikwissenschaft mit den Nebenfächern Deutsche Literatur und Liturgiewissenschaft schloss sie in Mainz mit dem Magister Artium ab. Während des Studiums war sie u. a. für verschiedene Rundfunkanstalten, Fachzeitschriften und Tageszeitungen als freiberufliche Musikjournalistin tätig sowie als festangestellte Mitarbeiterin bei Schott Wergo Music Media. 1996 bis 2001 arbeitete sie bei ECM Records in München. Sie ist im Kulturreferat der Landeshauptstadt München für die Bereiche Musik und Musiktheater zuständig. 
Rainer Pöllmann: geboren 1962 in Vohenstrauß/Oberpfalz, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaft in Freiburg, München und Berlin. Ab 1987 Autor und Moderator für öffentlich-rechtliche Kulturprogramme, Kritiker und Autor zahlreicher Programmheftbeiträge und Werkessays. Seit 1996 ist er Musikredakteur bei Deutschlandradio Kultur, in dieser Funktion auch Koproduzent zahlreicher CDs. Seit der Gründung im Jahr 1999 ist er einer der beiden Leiter des von Deutschlandradio Kultur und dem kulturradio vom rbb veranstalteten Festivals für neue Musik „Ultraschall Berlin“. Kulturpolitisch engagiert er sich in Beiräten und Jurys, unter anderem im Hauptstadtkulturfonds (2005-2007), dem Wettbewerb Toonzetters in Amsterdam (2010-2011) und seit 2001 im Beirat der Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats. 

This website uses cookies to provide the best experience. For more information please see our Data privacy statement. OK