Klangspuren plus 2010 / 1

Klangspuren plus Gesprächskonzert der Münchener Biennale mit dem Komponisten Arnulf Herrmann


Kurzinformationen:

Musik: Arnulf Herrmann
Moderation: Peter Ruzicka

Zur Besetzung

Veranstaltungsort:

Uraufführung:

Gasteig/Black Box


In den Kalender
Klangspuren plus 2010 / 1

Klangspuren plus 2010 / 1

Klangspuren plus Gesprächskonzert der Münchener Biennale mit dem Komponisten Arnulf Herrmann

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
Fantasie C-Dur (1785)
aus: Clavier-Sonaten und freye Fantasien nebst einigen Rondos für Fortepiano für Kenner und Liebhaber, fünfte Sammlung  

Arnold Schönberg (1874 – 1951)
I -  Mäßige Viertel
III – Bewegte Achtel
 
aus: Drei Stücke für Klavier op.11 (1909 ev.1924)

Franz Schubert (1797 – 1828)
Andantino Varié in h- moll, op.84/1 (D 823)
für Klavier vierhändig  

Anton Webern (1883 – 1945)
Variationen für Klavier op.27
I – sehr mäßig
II – sehr schnell
III – ruhig fließend  

Johannes Brahms (1833 – 1897)
I - Andante  moderato (Es-Dur)
II - Andante non troppo e con molto espressione  (b-moll)
aus: Drei Intermezzi für Klavier op.117    

Arnulf Herrmann (* 1968)
Privatsammlung (2006) Variationen für Klavier
I. Erscheinungen im Durchgang
II. Empfindungen von Leichtigkeit und Schwere  

Arnulf Herrmann
Hausmusik (2009) für Klavier 4-händig  
I – Unscharfe Bewegung
II – leicht schwankend
III – n.n.

Uraufführung - Auftragswerk der Landeshauptstadt München

Komponist

Arnulf Herrmann

Bild des Komponisten: Arnulf Herrmann

Arnulf Herrmann

Arnulf Herrmann, 1968 in Heidelberg geboren, studierte zunächst in München Klavier bei Gernot Sieber, anschließend Komposition (bei Wilfried Krätzschmar), Musiktheorie und Klavier (bei Arkadi Zenzipér) an der Musikhochschule Dresden. Von 1995 bis 1996 war er am Pariser Conservatoire Schüler von Gérard Grisey und Emanuel Nuñes, ehe er seine Ausbildung in Berlin bei Hartmut Fladt und Jörg Mainka (Musiktheorie) sowie bei Friedrich Goldmann, Gösta Neuwirth und Hanspeter Kyburz abschloss. 1999/2000 nahm er im Rahmen eines DAAD-Postgraduiertenstipendiums an dem einjährigen Kurs Komposition und neue Technologien des Pariser IRCAM teil. Arnulf Herrmann verbindet eine enge Zusammenarbeit mit einigen der führenden internationalen Ensembles für zeitgenössische Musik, so mit dem Ensemble Intercontemporain (dessen alle zwei Jahre durchgeführtes Comité de Lecture er 2005 gewann), mit dem Klangforum Wien und besonders mit dem Ensemble Modern. Seine Stücke werden im In- und Ausland gespielt, und sind auf Festivals wie z.B. Donaueschinger Musiktage, Wittener Tage für neue Kammermusik, Wien Modern, Ultraschall Berlin, Eclat Stuttgart und Musica Straßburg präsent. Für seine Musik erhielt Herrmann verschiedene Preise und Auszeichnungen, u.a. den Hanns Eisler Preis für Komposition (2001), den Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart (2003) und den International Rostrum of Composers (für Terzenseele, 2006). 2008 wurde ihm der Förderpreis/Kunstpreis des Landes Berlin verliehen. Ebenfalls 2008 war Arnulf Herrmann Stipendiat der Villa Massimo in Rom. 2010 erhielt er den Kompositionspreis (Förderpreis) der Ernst von Siemens Musikstiftung. Arnulf Herrmann ist Dozent für Komposition, Analyse und Instrumentation an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

Informationen

Besetzung & Credits

Besetzung


Moderation: Peter Ruzicka
Beteilgte: Björn Lehmann, Klavier solo
Richard & Valentin Humburger, Klavierduo
Auftragswerk: Auftragswerk der Landeshauptstadt München

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