Klangspuren plus 2010 / 2

Klangspuren plus Gesprächskonzert der Münchener Biennale mit dem Komponisten Matthias Ockert


Kurzinformationen:

Musik: Matthias Ockert
Moderation: Siegfried Mauser

Zur Besetzung

Veranstaltungsort:

Uraufführung:

Gasteig/Black Box


In den Kalender
Klangspuren plus 2010 / 2

Klangspuren plus 2010 / 2

Klangspuren plus Gesprächskonzert der Münchener Biennale mit dem Komponisten Matthias Ockert

Wolfgang Rihm (*1952)
Chiffre IV
für Bassklarinette, Violoncello und Klavier  (1983/84)  

Edgard Varèse (1883-1965) 
Density 21.5 für Flöte solo (1936)  

Matthias Ockert (*1970)
purifications für Stereo-Tape (2006)
produziert am IMEB Bourges, Frankreich, 2006  

Steve Reich (* 1936)
Electric Counterpoint für E-Gitarre und Tape (1987)
Zuspielband produziert am ZKM|Institut für Musik und Akustik, 2010  

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klaviertrio in B-Dur KV 502 2 Sätze  

Matthias Ockert
laminar flow
für Flöte, Bassklarinette, Klavier, E-Gitarre, Violine, Violoncello und Elektronik (2010)
Elektronik produziert am ZKM|Institut für Musik und Akustik, 2010
Uraufführung Auftragswerk der Landeshauptstadt München

Komponist

Matthias Ockert

Bild des Komponisten: Matthias Ockert

Matthias Ockert

Matthias Ockert begann seine musikalische Laufbahn mit Klarinette und Querflöte bei der Knabenmusik Meersburg und nahm dann Jazzgitarrenunterricht bei Günter Weiss und Lothar Schmitz in Konstanz und Stuttgart. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Architekten an der Technischen Universität Berlin und nahm gleichzeitig Kompositions- und Musiktheorieunterricht bei Carlo Inderhees. Er studierte Komposition bei Wolfgang Rihm, Sandeep Bhagwati und Hanspeter Kyburz in Karlsruhe und Berlin und Jazzgitarre bei Attila Zoller und Bill Connors während regelmäßigen Aufenthalten in New York. Ockerts Werk umfasst instrumentale und elektronische Musik, Jazz, Multimedia, Klanginstallationen und Bühnenwerke, wie seine Oper die Bibliothek von Babel nach Jorge Luis Borges für die Münchner Biennale oder Xanthopsia für das Ballett des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Sein Werk kennzeichnet sich durch die Verwendung von E-Gitarre, interaktive Elektronik, Integration von Improvisation und den besonderen Fokus auf die kompositorische Gestaltung des Klangraumes. Die Musik von Matthias Ockert wird bei internationalen Festivals und Spielstätten zeitgenössischer Musik aufgeführt, wie beim Lucerne Festival, dem International Computer Music Congress New Orleans, der Münchner Biennale für neues Musiktheater, dem Festival Synthèse Bourges, der Fundaçao Calouste Gulbenkian und dem ZKM Karlsruhe.Er arbeitete mit dem Ensemble Modern, dem Klangforum Heidelberg, den Dresdener Sinfonikern, dem Ensemble Intègrales und der Lichtkünstlerin rosalie zusammen. Als Jazzgitarrist ist er mit Konzerten und CD-Produktionen in Europa und den USA tätig.Matthias Ockert wurde neben zahlreichen Stipendien ausgezeichnet mit dem Ersten Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb für den Raum der „Gläsernen Manufaktur“ in Dresden mit diaphaneity für großes Ensemble in sie- ben Gruppen, dem Residence-Preis der International Competition of Electroacoustic Music Bourges, dem „operare“ Realisierungspreis der Zeitgenössischen Oper Berlin und dem Walter-Fink-Preis des ZKM Karlsruhe für Tanz, elektronische Musik und Medien.Mit seinem 2012 gegründeten „Polytheistic Ensemble“ verbindet er zeitgenössische Komposition, Jazz, Elektronik und Videokunst. Matthias Ockert unterrichtet Komposition an der HfG Offenbach und Gitarre/E-Gitarre beim Klangfächer Karlsruhe.

 

Foo (c) Dick Busch

Informationen

Besetzung & Credits

Besetzung


Moderation: Siegfried Mauser
Beteilgte: Alistair Howlett, Flöte
Stefan Schneider, Bassklarinette
Felix Weber, Violine
Sebastian Hess, Violoncello
Matthias Ockert, E-Gitarre/ Elektronik
Siegfried Mauser, Klavier und Moderation    
Auftragswerk: Auftragswerk der Landeshauptstadt München

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